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PRIVATE ENTWÄSSERUNGS­ANLAGEN

Zustands- und Funktionsprüfung: Die Eigentümer sind verantwortlich

Warum und wann muss ich prüfen?

Jeder Grundstückseigentümer ist für den Zustand und die Funktionstüchtigkeit seiner Abwasserleitungen verantwortlich.
Der Gesetzgeber verpflichtet Eigentümer, dem zuständigen Abwasserbetrieb die Dokumentation der Zustands- und Funktionsprüfung für alle erdverlegten Abwasserleitungen vorzulegen.
Langjährige Untersuchungen zeigen, dass nicht nur öffentliche Kanalleitungen sanierungsbedürftig sind, sondern häufig auch private. Durch undichte Abwasserleitungen gelangt verschmutztes Wasser ins saubere Grundwasser, woraus wir unser Trinkwasser gewinnen. Ein weiteres Problem: Defekte Abwasserleitungen können bei Starkregen zu nassen Kellern und Bodenplatten führen. Gehen Sie mit der Zustands- und Funktionsprüfung jetzt auf Nummer sicher und erhalten den Wert Ihrer Immobilie.

Welche Fristen gelten für mich?

Zum Schutz des Trink- und Grundwassers hat der Gesetzgeber für den Nachweis der Zustands- und Funktionsprüfung Fristen für Grundstückseigentümer festgelegt. Wie Ihre Fristen sind und ob Ihre Liegenschaft, wie rund 50 % aller Gebäude in Troisdorf, im Wasserschutzgebiet liegt, können Sie über unsere Abfragetool abfragen.
Gerne gibt der Abwasserbetrieb Troisdorf Auskunft darüber, ob ihm bereits eine Zustands- und Funktionsprüfung vorliegt.

Was muss geprüft werden?

Überprüft werden müssen alle erdverlegten Abwasserleitungen bis zur Grundstücksgrenze, in denen Schmutzwasser abgeleitet wird. Die Dichtheitsprüfung ist nach den einschlägigen Normen durchzuführen. Grundsätzlich kommen drei Verfahren zum Einsatz. Drucklose Prüfungen sollten allerdings die Ausnahme sein.
Wichtig: Die Zuständigkeit der privaten Grundstücksentwässerung endet an der Grundstücksgrenze. Für die Grundstücksanschlussleitung von der Grundstücksgrenze bis zum Kanal – im öffentlichen Bereich – ist der Abwasserbetrieb zustänig.
Zu allen Verfahren gibt es umfangreiche technische Regelwerke. Anschauliche Informationen erhalten Sie durch unseren Film.

Müssen auch Regenwasserleitungen überprüft werden?

Abwasserleitungen zur getrennten Beseitigung von Niederschlagswasser brauchen nicht geprüft zu werden. Eine getrennte Beseitigung liegt vor, wenn die Leitungen an Versickerungsanlagen oder einen Regenwasserkanal der öffentlichen Kanalisation angeschlossen sind.

Aus technischer Sicht ist es in jedem Fall sinnvoll, auch die oben genannten Regenwasserleitungen, insbesondere unterhalb der Boden-platte, auf Dichtheit zu prüfen. Durch undichte Regenwasserleitungen kommt es häufiger zu Gebäudeschäden. Das austretende Regenwasser kann den Kellerboden oder Kellerwände/ Fundamente durchfeuchten. Hohlräume, die durch Ausspülung entstehen, können zu gefährlichen Setzungen führen. Ist die Regenwasserleitung an einen öffentlichen Mischwasserkanal angeschlossen, kann im Falle eines Rückstaus auch Schmutzwasser in die Regenwasserleitungen zurückfließen. Wenn diese Regenwasserleitungen undicht sind, kann Grundwasser (Fremdwasser) in den Kanal eintreten; dieses Fremdwasser fließt bis zur Kläranlage ab und erhöht das Abwasservolumen. Zudem kann Schmutzwasser ins Erdreich austreten und somit auch in unser Grundwasser gelangen.

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Nach unserer Erfahrung betragen die Kosten für die Dichtheitsprüfung
eines durchschnittlichen Einfamilienhauses bei seriösen Anbietern ca. 250-500 Euro. Die Kosten können aber individuell, je nach Situation auf dem Grundstück, abweichen. Dabei spielt zum Beispiel die Länge der privaten Abwasserleitungen oder auch die Zugänglichkeit eine Rolle. Der Sachkundige wird dieses in seiner Kalkulation berücksichtigen.

Tipp:

Wir empfehlen Ihnen, mehrere Angebote einzuholen. Achten Sie darauf, dass Sie für die Zustands- und Funktionsprüfung nur einen zugelassenen sachkundigen Dienstleister beauftragen.

Um günstigere Preise für die Dichtheitsprüfung bei den ausführenden Unternehmen auszuhandeln, schließen Sie sich am besten mit Nachbarn zusammen.